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  The Legend of Zelda: Spirit Tracks
08.02.2010, MontagAutor:  Kevin Kunze
 
Zelda: Spirit Tracks - ScreenshotManchmal sind es doch die simpelsten Geschichten, die uns berühren. Seit über 20 Jahren rettet ein Junge im grünen Gewand eine Prinzessin. In 90 % der Fälle wurde diese sogar vom gleichen Bösewicht entführt. Ok, hier und da wurde die Geschichte immer mal wieder etwas ausgeschmückt und die Rassenvielfalt Hyrules ist auch nicht zu unterschätzen, aber im großen und ganzen ist die Geschichte zu „The Legend of Zelda“ ein absolutes Minimalprodukt. Fehlende Kontinuität ist da nur ein Punkt, der selbst von den größten Zelda-Fanboys immer wieder kritisiert wird. Trotzdem bietet Zelda eine der epischsten Spieleerfahrungen aller Zeiten. Mit Spirit Tracks erscheint der 3. Teil der 2003 begonnenen Wind Waker-Geschichte, in der wir den Nachfahren von Link spielen und der Geist Prinzessin Zeldas in einer kleinen Piratin namens Tetra steckt. Kann bei einem Zelda-Spiel eigentlich überhaupt etwas schief gehen? Wir haben Spirit Tracks für euch einmal genauer unter die Lupe genommen.

Züge und der Tod einer Prinzessin
Spirit Tracks spielt wie bereits erwähnt im Wind Waker-Universum, doch als wäre die Zeitrechnung in Zelda nicht schon kompliziert genug, erwartet euch in Spirit Tracks wieder einmal ein neuer Held. Der kleine blonde Auserwählte ist dieses Mal Lokführer und soll eigentlich nur von Zelda offiziell zu eben diesem ernannt werden. Also begebt ihr euch aus dem kleinen Dorfe Prologia Richtung Stadt Hyrule. Doch alles läuft wieder einmal anders als erwartet und Zelda wird mehr oder weniger getötet. Ihr Richter ist ein böser Dämon namens Glaiss, der ihr mal eben den Körper stiehlt. Doch Zeldas Seele kann fliehen. Nun liegt es an euch, den ebenfalls ziemlich mitgenommenen Turm der Götter zu besuchen und die Eisenbahnschienen im Land Hyrule wiederherzustellen.

Dies führt uns auch gleich zum nächsten Punkt, denn diesmal reist Link nicht auf einem Schiff und erst Recht nicht auf Epona, sondern mit dem Zug durch die Lande. Ziemlich untypisch für die Serie, aber daran wollen wir uns nicht weiter stören. Vielmehr bereitet die Umsetzung der Zugfahrten Probleme. Diese dauern unglaublich lange und sind zudem ziemlich repetitiv. Es tauchen Feinde oder Tiere auf den Gleisen auf, welche wiederrum mithilfe der Zugpfeife verscheucht werden. Dies passiert im Abstand von ungefähr 30 Sekunden, zudem tauchen immer wieder feindliche Züge auf, die euch zu Tode rammen, was wiederrum dazu führt, dass ihr Gleisabweichungen nehmen müsst, was die langwierige Sightseeing-Tour nochmals kaugummiartig in die Länge zieht. Wie gut, dass es nach ca. zwei Stunden Spieldauer bereits die aus „Phantom Hourglass“ bekannte Kanone gibt, die ihr ebenfalls mithilfe des Touchpens besiegt, um damit auftauchenden Feinden einzuheitzen.

Blasen, Blasen und ein bisschen Taktgefühl
Euer Hauptitem ist eine Panflöte, das Musikinstrument des Landes. Gespielt wird diese Sinngerecht durch Pusten ins Nintendo DS-Mikrofon. Mit ihr werden Lieder gespielt, die man unterwegs an pfeifenden Steinen erlernt, um z. B. in einem Moment der Not eure Herzen aufzufrischen. Vor allem aber dient sie dazu,  zusammen mit einem uralten Volk von Bahngleisbeschützern, den Lokomo, Lieder zu spielen, um die göttlichen Schienen im Land wiederherzustellen.



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The Legend of Zelda: Spirit Tracks
Release:11.12.2009
Plattform/en:Nintendo DS
Medienformat:Cartridge
Genre:Action-Adventure
Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
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